Feinguss

Beim Feinguss dient ein Modell aus niedrig schmelzendem Material (z. B. Wachs oder Kunststoff ) als Grundlage zur Erstellung einer Gussform aus Keramik, mit der das metallische Bauteil gefertigt werden soll. Wird Feinguss in mittleren bis großen Serien eingesetzt, so werden viele einzelne Wachsmodelle zu sogenannten Trauben oder Bäumen zusammengesetzt.

 

Die so entstandenen Konstellationen werden zur Erzeugung der Formschale in eine keramische Überzugsmasse (Schlicker) getaucht, besandet und anschließend getrocknet. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Formschale eine ausreichende Wandstärke (im Allgemeinen zwischen 7 und 10 mm bis zu 10 Schichten ) erreicht hat.

 

Nach Abschluss der Formschalenherstellung wird das Modell ausgeschmolzen. Anschließend wird die Formschale gesintert, um die notwendige Formschalenfestigkeit zu erhalten und unvollständig ausgeschmolzene Modellreste zu verbrennen. Abgegossen wird in die meist noch heiße Formschale um eine gute Formfüllung zu gewährleisten.

Der Abguss erfolgt abhängig von der verwendeten Legierung an Luft, unter Vakuum oder unter Schutzgas. Nach vollständigem Abkühlen der Formen/Gußteile wird die Formschale durch Vibration oder mit Druckwasser von dem Gussteil getrennt. (Quelle: tecnologix.net)

 

Merkmale der Feinguss- Simulation mit WinCast® expert für verschiedene Werkstoffe

 

  • Aufbau der vollständigen Form- und Schalengeometrie
  • Simulation für verschiedene Werkstoffe und Schalen
  • Berechnung der Anschnitt- und Speisertechnik
  • Berechnung sämtlicher Wärmeübergänge und der Wärmestrahlung
  • werkstoffabhängige Kriteriumsfunktionen, z.B. Porositäten, Lunker
  • Spannungs- und Verzugs - Simulation

 

Weitere Infos als PDF: Feinguss