Druckguss

Beim Druckguss wird die Schmelze unter hohem Druck und hoher Geschwindigkeit in eine zwei- oder mehrteilige Dauerform gespritzt.

Durch das Verfahren können dünnwandige und kompliziert geformte Werkstücke in hohen Stückzahlen hergestellt werden. Es werden Stundenleistungen von bis zu 1000 Abgüssen erreicht. Die Gussstücke weisen eine sehr glatte und saubere Oberfläche auf, sodass eine Nachbearbeitung nur in Ausnahmefällen notwendig ist.

 

Es wird beim Druckguss zwischen Warm- und Kaltkammerverfahren unterschieden. Beim Warmkammerverfahren befindet sich die Druckkammer in der Schmelze. Es eignet sich für Metalle, die die Werkstoffe von Druckkolben und Druckkammer nicht angreifen, wie Magnesium oder Zink. Für Werkstoffe wie Aluminium oder Kupfer, die die Werkstoffe von Druckkolben und Druckkammer angreifen, eignet sich das Kaltkammerverfahren, bei dem sich die Druckkammer außerhalb der Schmelze befindet.

 

Merkmale der Druckguss-Simulation mit WinCast® expert für verschiedene Werkstoffe

  • Aufbau und Wärmehaushaltberechnung des kompletten Werkzeugsystems
  • Simulation für Kaltkammer - Warmkammersysteme
  • Formfüllung Druckguss
  • Zyklenberechnung bis zum stationären Prozesszustand
  • Definition und Steuerung von Kühlkreisläufen
  • Berücksichtigung von Ausblasen und Sprühen
  • Berechnung der Spaltbildung zwischen Werkzeug und Gussteil sowie
  • sämtlicher anderer Wärmeübergänge
  • Berechnung werkstoffabhängiger Kriteriumsfunktionen, z.B. Porositäten
  • Berechnung der Ausbringung und der Werkzeugstandzeiten
  • Spannungs- und Verzugs - Simulation auch für das Werkzeug


Weitere Infos als PDF: Druckguss