Kokillenguss

Kokillenguss ist ein Gießverfahren, was sich besonders für Aluminium, Magnesium und Messing eignet.

Als Kokillenwerkstoff dient meistens Gusseisen. Vor dem Giessen werden die Kokillen geschlichtet, das heißt, mit einer Schicht aus Kaolin, Ruß oder ähnlichem versehen. Für Hinterschneidungen werden beispielsweise Sandkerne eingesetzt, die nach dem Guss zerstört werden.

 

Im Vergleich zu Sandguss sind die Abkühlungsgeschwindigkeiten beim Kokillenguss aufgrund der höheren Wärmeleitfähigkeit von Gusseisen gegenüber Sand deutlich höher. Dadurch entsteht ein relativ feinkörniges und dichtes Gefüge, das bessere mechanische Eigenschaften aufweist als Sandguss aus den gleichen Gusswerkstoffen.
(Quelle: http://www.tecnologix.net)

 

Merkmale der Kokillenguss-WinCast® expert Simulation

  • Aufbau und Wärmehaushaltberechnung des kompletten Werkzeugsystems
  • Simulation für Stand- und Kippkokillen
  • Formfüllung für Stand- und Kippguss
  • Zyklenberechnung bis zum stationären Prozesszustand
  • Definition und Steuerung von Kühlkreisläufen
  • Berücksichtigung von Ausblasen und Sprühen
  • Berechnung der Spaltbildung zwischen Werkzeug und Gussteil sowie sämtlicher anderer Wärmeübergänge
  • Berechnung werkstoffabhängiger Fehlerkriterien, z.B. Lunker
  • Berechnung der Ausbringung und der Werkzeugstandzeiten
  • Spannungs- und Verzugs - Simulation auch für das Werkzeug

 

Weitere Infos als PDF: Kokillenguss